Große Resonanz bei Ostereiersuche in Rüdinghausen/Schnee
Über 200 versteckte Ostereier, zahlreiche Familien und viele fröhliche Kinder: Die Ostereiersuche des SPD-Ortsvereins Rüdinghausen/Schnee auf dem Gelände der AWO Kita „Schnee“ stieß auf große Resonanz.
Nach der offiziellen Eröffnung durch den Bürgermeister Dirk Leistner starteten die Kinder mit viel Begeisterung die Suche nach den bunten Eiern. Auch der Osterhase ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen und sorgte für zusätzliche Freude bei den kleinen Besucherinnen und Besuchern.
„Es ist schön zu sehen, wie solche Aktionen Menschen zusammenbringen und gerade Kindern eine Freude bereiten“, so Robert Beckmann, Ortsvereinsvorsitzender.
Ein besonderer Dank gilt Rewe Kesper für die großzügige Spende der Ostereier.
Mit Veranstaltungen wie dieser setzt der SPD-Ortsverein Rüdinghausen/Schnee ein Zeichen für gelebten Zusammenhalt und ein lebendiges Miteinander im Stadtteil.
Gemeinsam gegen Einsam: SPD-Ortsverein vernetzt sich mit der AWO
10.02.2026
Der SPD-Ortsverein Rüdinghausen/Schnee hat sich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der AWO Rüdinghausen getroffen, um über "Einsamkeit im Stadtteil" zu beraten. Auch eine Vertreterin der SPD-Fraktion Witten aus dem Sozialausschuss war dabei und brachte ihre Perspektive in die Gespräche ein.
Das Treffen ist Teil der Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Gemeinsam gegen Einsam“, die der Ortsverein bereits im vergangenen Jahr initiiert hat. Ziel der Zusammenarbeit ist es, künftig gemeinsame, niederschwellige Angebote zu schaffen: regelmäßige Treffen und Veranstaltungen, die allen Menschen im Stadtteil offenstehen und Begegnungen ermöglichen.
Der SPD-Ortsverein und die AWO sind sich einig: Gemeinschaft stärkt den Zusammenhalt und ist ein wichtiger Beitrag gegen Einsamkeit in unserem Stadtteil.
Jahresabschlusssfeier 2025
13.12.2025
Der SPD-Ortsverein Rüdinghausen/Schnee blickt auf eine gemütliche und fröhliche Weihnachtsfeier zurück, die den gelungenen Abschluss des Jahres bildete. In gemütlicher Atmosphäre kamen zahlreiche Mitglieder zusammen, um bei anregenden Gesprächen, guter Stimmung und einem besinnlichen Miteinander das Jahr ausklingen zu lassen.Höhepunkt des Abends waren die Jubilarehrungen: Ingrid Finck und Horst Donschen wurden für 40 Jahre, Professor Dr. Jürgen Löchter für beeindruckende 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Sie berichteten auf der Feier über die Höhepunkte ihrer Parteierlebnisse.
Die Auszeichnungen überreichte Ratsmitglied und Ortsvereinsvorsitzender Robert Beckmann, der den Jubilarinnen und Jubilaren für ihre langjährige Verbundenheit dankte.
Kunstpreis EN
08.12.2025
Landrat Jan Schaberick und Kreistagsabgeordneter Martin Schreckenschläger bei der Eröffnung der Ausstellung zum Kunstpreis Ennepe-Ruhr 2025 im Stadtmuseum Hattingen. Eine Jury hatte aus einer Vielzahl von Arbeiten zwanzig ausgewählt, die noch bis zum 31. Januar 2026 gezeigt werden. Zum achten Mal wurde bei der Eröffnungsveranstaltung der mit je 1.500 Euro dotierte Kunstpreis Ennepe-Ruhr an drei der ausstellenden Künstler vergeben. Dies sind Marc Bühren aus Gevelsberg, Thomas Koch aus Sprockhövel und Gabirele Reckhard aus Schwelm. Der Jury gehörten neben dem Vorsitzenden Christoph Kohl, Leiter des Märkischen Museums Witten, die bis vor einigen Jahren in Witten beheimatete Künstlerin Dagmar Vogt sowie drei Mitglieder des Kulturausschusses der letzten Legislatur an. Die Ausstellung in Blankenstein kann Montag bis Freitag zwischen 15 und 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr besucht werden. Ein Katalog ist vor Ort erhältlich.

Stolpersteinreinigung 2025: Ein starkes Zeichen der Erinnerung in Rüdinghausen
09.11.2025

Auch in diesem Jahr haben Anja Oye und Anne Skubich erneut ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen gesetzt. Wie bereits in den Vorjahren reinigten sie die Stolpersteine der Familie Neugarten in Rüdinghausen – ein fester Bestandteil unserer lokalen Erinnerungskultur und ein bewusstes Bekenntnis zu Verantwortung und historischer Wachsamkeit.
Die Stolpersteine für Louis, Rosa, Rolf und Ilse Neugarten erinnern an eine jüdische Familie, die einst hier lebte und deren Leben durch die nationalsozialistische Verfolgung zerstört wurde. Durch die jährliche Reinigung werden diese Namen sichtbar gehalten – mitten in unserem Alltag, mitten in unserem Stadtteil.
„Die Stolpersteine mahnen uns jeden Tag, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten“, betonen Anja Oye und Anne Skubich. Mit ihrem Engagement tragen sie dazu bei, dass das Gedenken nicht verblasst und die Lebensgeschichten der Opfer im Bewusstsein bleiben. Das klare „Nie wieder!“ begleitet diese Aktion als innere Haltung und Auftrag.
Der SPD Ortsverein Rüdinghausen/Schnee dankt beiden herzlich für ihren erneuten Einsatz. Die regelmäßige Pflege der Stolpersteine ist ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur vor Ort und ein Zeichen dafür, dass Verantwortung nicht endet – weder nach einem Jahr noch nach einer Generation.
Die neue Grundsicherung? Was bedeutet das eigentlich?
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Die Reform der Grundsicherung kommt – aber was bedeutet das eigentlich genau?
Letzte Woche haben die Parteispitzen von SPD und Union die in der Koalition vereinbarten Eckpfeiler vorgestellt. Jetzt arbeitet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Gesetzentwurf aus, bevor er ins Kabinett und danach in den Bundestag kommt.
Am Dienstag hat Bärbel die Fragen unserer Mitglieder in einer Onlinekonferenz beantwortet. Für alle, die nicht dabei sein konnten, haben wir eine kurze Zusammenfassung erstellt:
Wie kam es zur Einigung in der Koalition und welche Rolle spielte die Debatte zum Sozialstaat?
Die Debatte zum Sozialstaat wurde von der konservativen bis rechten Seite getrieben. Schon die Rhetorik im Wahlkampf war scharf und ihr Ziel klar: Menschen in Arbeit und ohne Arbeit gegeneinander auszuspielen. Dazu kamen haltlose Vorwürfe wie: "Die Menschen sind faul und arbeiten nicht genug." Selbst in die Mitte der Gesellschaft wirkt diese Spaltung hinein.
Was wir eigentlich brauchen, ist eine Debatte darüber, wie wertvoll unser Sozialstaat ist: Er erhält den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft.
In den Verhandlungen in der Regierung ging es darum, den Ton wieder zu versachlichen. Wir haben einen Koalitionsvertrag abgeschlossen, in denen Verabredungen zur Reform des Sozialstaats stehen. Bei der Ausgestaltung geht es jetzt darum, unseren sozialdemokratischen Blick einzubringen.
Was ist unser sozialdemokratisches Ziel bei der Grundsicherung?
Wir stehen auf der Seite der Menschen, die den Sozialstaat brauchen. Viele Gründe können dazu führen, dass Menschen auf unseren Sozialstaat angewiesen sind: Schicksalsschläge, Pflegebedürftigkeit, Erkrankungen oder der Arbeitsplatzverlust.
Unser Ziel ist, dass die Menschen wieder auf eigenen Füßen stehen können. Und dass alle wissen, welchen Anspruch auf Sozialleistungen sie haben und wie sie diese – leichter als bisher – wahrnehmen können. Dafür bauen wir Hürden ab.
Mit der Grundsicherung wollen wir Menschen helfen. Deswegen haben wir dafür gesorgt, dass die Agentur für Arbeit zusätzlich 1 Milliarde pro Jahr erhält, um den Menschen Qualifizierungs-Angebote machen zu können und sie so wieder in Arbeit zu bringen. Damit holen wir sie raus aus der Grundsicherung.
Direkt nach Antragstellung gibt es ein persönliches Gespräch. Keine Papierberge, sondern Perspektiven. Gemeinsam wird vereinbart, wie der Weg zurück in die Arbeit gelingt.
Die Union wollte unbedingt, dass sofort in Arbeit vermittelt wird. Genau das konnten wir im Koalitionsausschuss jetzt aber anders vereinbaren. Wenn eine Qualifizierung oder Weiterbildung einen nachhaltigen Erfolg für die Person auf dem Arbeitsmarkt bringt, dann hat das weiterhin Vorrang. Das gilt insbesondere für junge Menschen. In der Diskussion mit uns hat auch die Union festgestellt, dass eine nachhaltige Vermittlung sinnvoller ist: Menschen bleiben länger im Arbeitsleben, wenn sie besser qualifiziert sind.
In der Sozialstaatskommission arbeiten wir jetzt parallel an Vorschlägen, wie man die Aufstocker aus dem System Grundsicherung herausholen kann: Menschen, die arbeiten und trotzdem auf die Grundsicherung angewiesen sind. Wir glauben, mit Arbeit und besser organisierten Transferleistungen wie Wohngeld und Kinderzuschlag können wir Menschen aus der Grundsicherung herausbekommen.
Was hat es mit den Totalsanktionierungen auf sich nach 3 bzw. 4 verpassten Terminen? Das ist doch nicht verfassungskonform?
Die Grundsicherung war und ist kein bedingungsloses Grundeinkommen. Daher gibt es Mitwirkungspflichten, wenn man eine staatliche, steuerfinanzierte Leistung erhält. Diese gab es schon immer. Das Sozialgesetzbuch SGB I, § 66 regelt, dass Leistungen bei Pflichtverletzungen gekürzt bzw. gestrichen werden können. Solidarität lebt davon, dass alle mitziehen.
Bei sogenannten Totalverweigerern, die ein passendes Jobangebot verweigern, wird die Miete (Kosten der Unterkunft) nicht gekappt, selbst wenn die Geldleistungen gekürzt werden oder auf 0 gesetzt sind – die Miete wird direkt an den Vermieter gezahlt, besonders wenn es Kinder oder andere Mitglieder in der Bedarfsgemeinschaft gibt.
Um gute Hilfe gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass es einen regelmäßigen Kontakt zwischen den Jobcentern und Hilfebedürftigen gibt.
Bei wiederholten unentschuldigten Terminversäumnissen gab es auch bisher schon Leistungsminderungen. Künftig wird ab dem zweiten Terminversäumnis die Leistungsminderung von bisher 10 % auf 30 % erhöht. Erst ab dem 3ten unentschuldigten Versäumnis wird die Geldleistung am Ende auf 0 sanktioniert und die Kosten der Unterkunft werden direkt an den Vermieter überwiesen. Gibt es auch danach keinen Kontakt, geht man künftig davon aus, dass die Person nicht erreichbar ist, und die Leistung wird vollständig eingestellt.
Natürlich gibt es auch eine Härtefallregelung, wenn Menschen krank sind. Denn wir wollen nicht die Falschen treffen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt für die SPD gewesen. Besonders was psychische Krankheiten angeht: Wir wissen, dass es Menschen gibt, die den Briefkasten nicht mehr aufmachen, die Probleme haben.
Wir haben bei jedem Sanktionsschritt ein Anhörungsverfahren, das steht jetzt schon im Gesetz. Deswegen werben wir um Vertrauen, bis der Entwurf der Öffentlichkeit wirklich vorliegt.
Wenn jemand jedoch mehrfach Termine versäumt, auf Anschreiben und Anhörungsverfahren nicht reagiert, nicht da ist, wenn keine gesundheitliche Einschränkung vorliegt und vor allem, wenn das Jobcenter feststellt, da wohnt die Person gar nicht mehr, dann kann man nicht mehr rechtfertigen, dass wir weiterzahlen.
Werden Menschen durch die Sanktionen aus ihrer Wohnung gedrängt?
Wir drängen niemanden aus der Wohnung. Wir haben die Mietpreisbremse verlängert und stehen für einen starken Mieter*innen-Schutz. Und wir sehen das Problem der Verdrängung aus den Ballungsräumen. Mit sozialem Wohnungsbau und dem Bauturbo wollen wir den Wohnungsmarkt entspannen. Als Partei machen wir uns hier in der Regierung dafür stark.
Die Kommunen können schon jetzt eine ortsübliche, angemessene Miete festlegen. Von Ort zu Ort ist der Mietmarkt unterschiedlich. Hier gehen wir auch nicht ran. Einen generellen Quadratmeter- oder Mietendeckel wird es in der Grundsicherung nicht geben.
Mit einem Quadratmeterdeckel will der Bund verhindern, dass auf Kosten der Jobcenter und zulasten der Menschen Geschäfte gemacht werden. Der Quadratmeterdeckel hilft gegen Vermieter, die bandenmäßig bis zu 20 Personen auf kleinstem Raum Mietverträge ausstellen. So ein Instrument haben die Jobcenter angefordert, um auf diese Ausnutzung des Sozialstaats reagieren zu können.
Wie werden Kinder geschützt, wenn wegen des Fehlverhaltens ihrer Eltern sanktioniert wird?
Bei Haushalten mit Kindern wird gewährleistet, dass nicht auf 0 gekürzt wird. Kinder haben einen eigenen Geldbetrag in der Grundsicherung. Wenn, dann wird nur der Regelbeitrag der Personen gekürzt, bei denen eine Pflichtverletzung vorliegt. Die Miete wird weitergezahlt – manchmal auch direkt an die Vermieter.
Wie soll mit den Sanktionen Geld eingespart werden?
Die Einsparungen werden nicht besonders groß sein. Die Kosten für die Grundsicherung werden dann nachhaltig gesenkt, wenn es gelingt, wieder mehr Menschen auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Das wollen die Menschen auch. Aber dafür brauchen wir vor allem mehr Wirtschaftswachstum. Wir kämpfen für den Sozialstaat und Reformen, die seine Effektivität steigern.
Wird das Schonvermögen gestrichen? Was passiert mit dem Ersparten in der Grundsicherung?
Lebensleistung zählt: Die Höhe des Schonvermögens soll an das Lebensalter anknüpfen. Die Freistellung weiterer Vermögensgegenstände, wie ein angemessenes Auto, eine selbst bewohnte angemessene Immobilie oder die Altersvorsorge, wird wie bisher beibehalten.
Sollten wir nicht eher Vermögen stärker besteuern und Steuervermeidungen und Steuerbetrug wirksamer angehen?
Dieses Land ist reich, die Vermögen sind aber ungleich verteilt. Unsere Position ist klar: Wir wollen vor allem große Erbschaften und Schenkungen stärker besteuern. Hierbei handelt es sich um "leistungsloses Einkommen".
Starke Schultern müssen mehr für die solidarische Finanzierung unseres Gemeinwesens leisten.
Mit unserem Koalitionspartner ist das schwierig, wir haben im Koalitionsvertrag nichts dazu vereinbart. Steuerschlupflöcher können wir in dieser Regierung aber angehen. Genau daran arbeitet jetzt Bundesfinanzminister Lars Klingbeil für diese Legislatur.
Wir modernisieren die Grundsicherung, damit sie das tut, wofür sie da ist:
Menschen den Weg in gute Arbeit zu ebnen, statt sie in Bürokratie zu verlieren. Das neue System setzt auf Vertrauen, klare Regeln und schafft Chancen für Aufstieg durch Arbeit.
Weitere Hintergründe zur Grundsicherung kannst Du im vorwärts nachlesen:
https://neuigkeiten.spd.de/go/11/6L9LXXO7-6L95BSIW-6L95BSIU-5E4KJJ.html
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Wie kam es zur Einigung in der Koalition und welche Rolle spielte die Debatte zum Sozialstaat?
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Die Debatte zum Sozialstaat wurde von der konservativen bis rechten Seite getrieben. Schon die Rhetorik im Wahlkampf war scharf und ihr Ziel klar: Menschen in Arbeit und ohne Arbeit gegeneinander auszuspielen. Dazu kamen haltlose Vorwürfe wie: "Die Menschen sind faul und arbeiten nicht genug." Selbst in die Mitte der Gesellschaft wirkt diese Spaltung hinein.
Was wir eigentlich brauchen, ist eine Debatte darüber, wie wertvoll unser Sozialstaat ist: Er erhält den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft.
In den Verhandlungen in der Regierung ging es darum, den Ton wieder zu versachlichen. Wir haben einen Koalitionsvertrag abgeschlossen, in denen Verabredungen zur Reform des Sozialstaats stehen. Bei der Ausgestaltung geht es jetzt darum, unseren sozialdemokratischen Blick einzubringen.
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Was ist unser sozialdemokratisches Ziel bei der Grundsicherung?
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Wir stehen auf der Seite der Menschen, die den Sozialstaat brauchen. Viele Gründe können dazu führen, dass Menschen auf unseren Sozialstaat angewiesen sind: Schicksalsschläge, Pflegebedürftigkeit, Erkrankungen oder der Arbeitsplatzverlust.
Unser Ziel ist, dass die Menschen wieder auf eigenen Füßen stehen können. Und dass alle wissen, welchen Anspruch auf Sozialleistungen sie haben und wie sie diese – leichter als bisher – wahrnehmen können. Dafür bauen wir Hürden ab.
Mit der Grundsicherung wollen wir Menschen helfen. Deswegen haben wir dafür gesorgt, dass die Agentur für Arbeit zusätzlich 1 Milliarde pro Jahr erhält, um den Menschen Qualifizierungs-Angebote machen zu können und sie so wieder in Arbeit zu bringen. Damit holen wir sie raus aus der Grundsicherung.
Direkt nach Antragstellung gibt es ein persönliches Gespräch. Keine Papierberge, sondern Perspektiven. Gemeinsam wird vereinbart, wie der Weg zurück in die Arbeit gelingt.
Die Union wollte unbedingt, dass sofort in Arbeit vermittelt wird. Genau das konnten wir im Koalitionsausschuss jetzt aber anders vereinbaren. Wenn eine Qualifizierung oder Weiterbildung einen nachhaltigen Erfolg für die Person auf dem Arbeitsmarkt bringt, dann hat das weiterhin Vorrang. Das gilt insbesondere für junge Menschen. In der Diskussion mit uns hat auch die Union festgestellt, dass eine nachhaltige Vermittlung sinnvoller ist: Menschen bleiben länger im Arbeitsleben, wenn sie besser qualifiziert sind.
In der Sozialstaatskommission arbeiten wir jetzt parallel an Vorschlägen, wie man die Aufstocker aus dem System Grundsicherung herausholen kann: Menschen, die arbeiten und trotzdem auf die Grundsicherung angewiesen sind. Wir glauben, mit Arbeit und besser organisierten Transferleistungen wie Wohngeld und Kinderzuschlag können wir Menschen aus der Grundsicherung herausbekommen.
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Was hat es mit den Totalsanktionierungen auf sich nach 3 bzw. 4 verpassten Terminen? Das ist doch nicht verfassungskonform?
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Die Grundsicherung war und ist kein bedingungsloses Grundeinkommen. Daher gibt es Mitwirkungspflichten, wenn man eine staatliche, steuerfinanzierte Leistung erhält. Diese gab es schon immer. Das Sozialgesetzbuch SGB I, § 66 regelt, dass Leistungen bei Pflichtverletzungen gekürzt bzw. gestrichen werden können. Solidarität lebt davon, dass alle mitziehen.
Bei sogenannten Totalverweigerern, die ein passendes Jobangebot verweigern, wird die Miete (Kosten der Unterkunft) nicht gekappt, selbst wenn die Geldleistungen gekürzt werden oder auf 0 gesetzt sind – die Miete wird direkt an den Vermieter gezahlt, besonders wenn es Kinder oder andere Mitglieder in der Bedarfsgemeinschaft gibt.
Um gute Hilfe gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass es einen regelmäßigen Kontakt zwischen den Jobcentern und Hilfebedürftigen gibt.
Bei wiederholten unentschuldigten Terminversäumnissen gab es auch bisher schon Leistungsminderungen. Künftig wird ab dem zweiten Terminversäumnis die Leistungsminderung von bisher 10 % auf 30 % erhöht. Erst ab dem 3ten unentschuldigten Versäumnis wird die Geldleistung am Ende auf 0 sanktioniert und die Kosten der Unterkunft werden direkt an den Vermieter überwiesen. Gibt es auch danach keinen Kontakt, geht man künftig davon aus, dass die Person nicht erreichbar ist, und die Leistung wird vollständig eingestellt.
Natürlich gibt es auch eine Härtefallregelung, wenn Menschen krank sind. Denn wir wollen nicht die Falschen treffen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt für die SPD gewesen. Besonders was psychische Krankheiten angeht: Wir wissen, dass es Menschen gibt, die den Briefkasten nicht mehr aufmachen, die Probleme haben.
Wir haben bei jedem Sanktionsschritt ein Anhörungsverfahren, das steht jetzt schon im Gesetz. Deswegen werben wir um Vertrauen, bis der Entwurf der Öffentlichkeit wirklich vorliegt.
Wenn jemand jedoch mehrfach Termine versäumt, auf Anschreiben und Anhörungsverfahren nicht reagiert, nicht da ist, wenn keine gesundheitliche Einschränkung vorliegt und vor allem, wenn das Jobcenter feststellt, da wohnt die Person gar nicht mehr, dann kann man nicht mehr rechtfertigen, dass wir weiterzahlen.
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Werden Menschen durch die Sanktionen aus ihrer Wohnung gedrängt?
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Wir drängen niemanden aus der Wohnung. Wir haben die Mietpreisbremse verlängert und stehen für einen starken Mieter*innen-Schutz. Und wir sehen das Problem der Verdrängung aus den Ballungsräumen. Mit sozialem Wohnungsbau und dem Bauturbo wollen wir den Wohnungsmarkt entspannen. Als Partei machen wir uns hier in der Regierung dafür stark.
Die Kommunen können schon jetzt eine ortsübliche, angemessene Miete festlegen. Von Ort zu Ort ist der Mietmarkt unterschiedlich. Hier gehen wir auch nicht ran. Einen generellen Quadratmeter- oder Mietendeckel wird es in der Grundsicherung nicht geben.
Mit einem Quadratmeterdeckel will der Bund verhindern, dass auf Kosten der Jobcenter und zulasten der Menschen Geschäfte gemacht werden. Der Quadratmeterdeckel hilft gegen Vermieter, die bandenmäßig bis zu 20 Personen auf kleinstem Raum Mietverträge ausstellen. So ein Instrument haben die Jobcenter angefordert, um auf diese Ausnutzung des Sozialstaats reagieren zu können.
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Wie werden Kinder geschützt, wenn wegen des Fehlverhaltens ihrer Eltern sanktioniert wird?
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Lebensleistung zählt: Die Höhe des Schonvermögens soll an das Lebensalter anknüpfen. Die Freistellung weiterer Vermögensgegenstände, wie ein angemessenes Auto, eine selbst bewohnte angemessene Immobilie oder die Altersvorsorge, wird wie bisher beibehalten.
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Sollten wir nicht eher Vermögen stärker besteuern und Steuervermeidungen und Steuerbetrug wirksamer angehen?
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Starke Schultern müssen mehr für die solidarische Finanzierung unseres Gemeinwesens leisten.
Mit unserem Koalitionspartner ist das schwierig, wir haben im Koalitionsvertrag nichts dazu vereinbart. Steuerschlupflöcher können wir in dieser Regierung aber angehen. Genau daran arbeitet jetzt Bundesfinanzminister Lars Klingbeil für diese Legislatur.
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Wir modernisieren die Grundsicherung, damit sie das tut, wofür sie da ist:
Menschen den Weg in gute Arbeit zu ebnen, statt sie in Bürokratie zu verlieren. Das neue System setzt auf Vertrauen, klare Regeln und schafft Chancen für Aufstieg durch Arbeit.
Weitere Hintergründe zur Grundsicherung kannst Du im vorwärts nachlesen:
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Wir sagen Danke!
05.10.2025
Die Kommunalwahl ist entschieden – und wir dürfen uns gemeinsam über ein großartiges Ergebnis freuen!
Alle unsere Ratskandidatinnen und -kandidaten wurden erfolgreich in den Wittener Stadtrat gewählt. Auch im Kreistag ist die SPD Rüdinghausen/Schnee wieder vertreten. Und mit Dirk Leistner als neuem Bürgermeister von Witten sowie Jan-Christoph Schaberick als Landrat liegen beide Ämter nun wieder in sozialdemokratischer Hand.
Dieser Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis vieler Gespräche, Veranstaltungen und Begegnungen in den letzten Jahren. Wir haben gemeinsam gezeigt, dass wir als SPD vor Ort ansprechbar sind, zuhören und handeln. Dafür sagen wir allen Engagierten, Unterstützerinnen und Unterstützern von Herzen Danke! ❤️
Lasst uns diesen Schwung mitnehmen – für eine Politik, die nah bei den Menschen ist und Rüdinghausen sowie den Schnee weiter zusammenbringt.

Immer wieder unterwegs im Wahlkampf
20.08.2025
Zum wiederholten Mal waren wir in den letzten Wochen mit vielen Verteilaktionen und Infoständen in ganz Rüdinghausen unterwegs – auf Plätzen, an Straßen und vor den Geschäften. Wir haben Flyer verteilt, Gespräche geführt, Fragen beantwortet und viele gute Rückmeldungen bekommen.
Unser Ziel war und bleibt, mit den Menschen direkt ins Gespräch zu kommen und zuzuhören, was sie bewegt. Nur so können wir Politik machen, die wirklich ankommt – nah dran, ehrlich und sozialdemokratisch.
Ein großes Dankeschön an alle, die wieder mit vollem Einsatz dabei waren, ob beim Aufbauen, Verteilen oder einfach im Gespräch vor Ort. Ihr seid das Rückgrat unseres Ortsvereins!

Besuch beim KGV Mellmausland
11.08.2025
Der Ortsverein war zu Besuch beim Kleingartenverein Mellmausland!
Mit dem Vorsitzenden konnten wir über die aktuellen Themen des Vereins gesprochen. Es war spannend zu hören welche Projekte gerade anstehen und welche Anliegen die Mitglieder bewegen.
Gemeinsam sind wir anschließend durch die Anlage gelaufen haben uns die Gärten angeschaut und sind mit den Menschen vor Ort ins Gespräch gekommen. Überall gab es etwas zu entdecken von liebevoll gepflegten Blumenbeeten über üppige Gemüsegärten bis hin zu kleinen gemütlichen Sitzecken.
Besonders gefreut hat mich die Einladung beim Sommerfest 2025 des Kleingartenvereins Mellmausland mitzuhelfen. Beim Kinderschminken sind wir natürlich sehr gerne dabei
Kleingärten sind nicht nur ein Ort zum Gärtnern sondern auch ein Stück Gemeinschaft und Lebensqualität mitten in der Stadt. Die Leidenschaft und das Engagement der Mitglieder haben uns sehr beeindruckt.
Gut grün!

v.l.n.r.: Andreas Schütrumpf (Vorsitzender des KGV Mellmausland), Kilian Wendt Gomez, Robert Beckmann
SPD-Spielplatzfest 2025
08.08.2025
Das Wittener SPD-Spielplatzfest auf dem Pestalozziplatz war bei richtig guter Stimmung bunt und laut
Viele Kinder, Familien und Freund*innen sind gekommen, haben gelacht, gespielt und gefeiert. Besonders beliebt: das Torwandschießen, Popcorn satt, Musik und Tanz: da war für alle was dabei!
Mit dabei waren auch viele unserer Rats- und Kreistagskandidat*innen, unsere Landtagsabgeordnete Kirsten Stich und Dirk Leistner, unser Bürgermeisterkandidat für Witten. Ein starkes Team für unsere Stadt!
Danke an die NRWSPD und alle Helfer*innen der @spd_witten und Gäste. Ihr habt das Fest zu etwas Besonderem gemacht

Erfolgreicher Upcycling-Workshop an der Friedenskirche
27.07.2025
Am Samstag haben die SPD-Ortsvereine Rüdinghausen/Schnee und Ardey/Borbach gemeinsam mit der Faber GbR, dem Café Fräulein Mayer und der VerWERTbar einen erfolgreichen Upcycling-Workshop vor der Friedenskirche in Witten veranstaltet.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, kreativ zu werden und mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern ins Gespräch zu kommen. Besonders beliebt waren die praktischen Mitmachangebote: Aus alten Feuerwehrschläuchen entstanden originelle Schlüsselanhänger, aus Restmaterialien ansprechende Accessoires : ressourcenschonend, kreativ und direkt zum Mitnehmen.
Auch der Austausch kam nicht zu kurz: Die SPD-Rats- und Kreistagskandidierenden Tim Koch, Ayse Kaber, Leon Lier, Robert Beckmann, Claudia Hennig und Martin Schreckenschläger standen den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen, Anliegen und Anregungen zur Verfügung.
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„Wir wollen Politik dort erlebbar machen, wo die Menschen sind – im Stadtteil, auf der Straße, im direkten Gespräch. Dass wir das mit einem kreativen Workshop verbinden konnten, war eine tolle Erfahrung.“, sagt Leon Lier, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ardey-Borbach.
Auch Robert Beckmann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Rüdinghausen/Schnee, zeigt sich zufrieden:
„Nachhaltigkeit fängt im Alltag an – und lässt sich am besten gemeinsam gestalten. Der Workshop hat gezeigt, wie niedrigschwellig und praxisnah politische Arbeit und Umweltbewusstsein zusammenkommen können.“
Ein besonderer Dank gilt der Evangelischen Kirchengemeinde Annen, die nicht nur den Platz vor der Friedenskirche zur Verfügung stellte, sondern auch mit zusätzlichem Material unterstützte. Ebenso danken die Veranstalter allen engagierten Helferinnen und Helfern, die beim Auf- und Abbau sowie bei der Durchführung des Workshops tatkräftig mitgeholfen haben.
Der Workshop war Teil einer Reihe von Stadtteilaktionen, mit denen die SPD vor Ort den Dialog sucht und gleichzeitig konkrete Ideen für nachhaltiges Handeln sichtbar macht.
SPD-Bürgerversammlung muss kurzfristig abgesagt werden
Eigentlich war alles vorbereitet für einen interessanten Abend: Der SPD-Ortsverein Rüdinghausen/Schnee hatte zu einer Informationsveranstaltung geladen, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern über die geplanten Entwicklungen im Stadtteil zu diskutieren. Der Saal bei St. Pius war gebucht, 1000 Flyer waren verteilt, der Vortrag stand – und der Beamer war praktisch schon eingeschaltet.
Doch dann kam am Mittwochmittag die Absage aus dem Rathaus: Von Seiten der Stadtverwaltung könne niemand teilnehmen. Weniger als eine Woche vor der Veranstaltung ein Unding! Laut Rathaus dürfen nur Dezernenten oder Amtsleiter zu Parteiveranstaltungen kommen. Da der zuständige Dezernent nicht verfügbar ist und es derzeit keinen Amtsleiter gibt, bleibt niemand übrig. Dabei gäbe es einen Stellvertreter. Doch der Bürgermeister scheint ihn offenbar nicht für kompetent genug zu halten, den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort zu stehen.
Die Veranstaltung war lange geplant und bewusst nicht als Wahlkampfveranstaltung konzipiert, sondern als sachliche Bürgerinformation. Mehr als drei Monate vor der Kommunalwahl der Verwaltung einen Maulkorb zu verpassen, ist nicht nur enttäuschend, sondern auch politisch fragwürdig. Schließlich hat die Verwaltung die Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger über die Pläne für ihren Stadtteil zu informieren.
Ohne sachkundige Vertreter aus der Verwaltung macht eine solche Veranstaltung jedoch keinen Sinn. „So müssen die Rüdinghauserinnen und Rüdinghauser wohl bis nach der Kommunalwahl warten, um zu erfahren, was die Stadtverwaltung für ihren Stadtteil plant“, kritisiert SPD-Ortsvereinsvorsitzender Robert Beckmann. „So produziert man Frust, Herr Bürgermeister König.“
Wir werden weiter dranbleiben und dafür sorgen, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil nicht untergehen!

PM: Chance vertan
„Chance auf Annäherung an Bürgerwillen vertan“
Fachausschuss lehnt SPD-Antrag für eine Befragung zur Mobilität ab
Eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger zum Thema Mobilität in Witten wird es
nicht geben. „Der Fachausschuss hat sich aus Kostengründen leider mehrheitlich
dagegen ausgesprochen“, informiert Robert Beckmann, Verkehrspolitiker der SPD-
Ratsfraktion, über eine Entscheidung, die in der letzten Sitzung gefallen ist.
Grundstein für Entscheidungen
Er hatte gemeinsam mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Uwe Rath und Martin
Kuhn, dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD, einen Antrag zu diesem Thema
gestellt: „Es war unser Ziel, mit der Befragung einen soliden und bürgerorientierten
Grundstein für die anstehenden verkehrspolitischen Entscheidungen zu legen“,
bekräftigt er.
Was wird gebraucht?
„Diese Informationen sollten dann auch dem EN-Kreis als Verantwortlichem für Bus
und Straßenbahn zur Verfügung gestellt werden“, äußert sich auch Martin Kuhn
enttäuscht über den Ausgang der Abstimmung. „Für eine bedarfs- und
umweltgerechte Verkehrsplanung wäre das eine wertvolle Grundlage gewesen“,
unterstreicht Uwe Rath. Denn: „Wer für die Wittener planen will, muss wissen, was sie
brauchen und vermissen, wenn sie sich durchs Stadtgebiet bewegen.“
Ansatzpunkte für Verbesserungen
Robert Beckmann konkretisiert zu diesem Punkt: „Mit Hilfe der Umfragedaten hätte
die Stadt z.B. erkennen können, warum die Bürgerinnen und Bürger bestimmte
Verkehrsmittel bevorzugen. Daraus hätte sie dann Ansatzpunkte für nötige
Verbesserungen ablesen können, mit denen die Mobilitätswende vorangetrieben
werden kann.“
Fördermittel
Aus Sicht der drei Sozialdemokraten ist mit dem klaren Nein der anderen Fraktionen
eine Chance vertan, nah dran zu sein am Bürgerwillen und Entscheidungen zur
Mobilität daran zu orientieren. „Die Befragung hätte dementsprechend auch zu einer
hohen Akzeptanz bei der Umsetzung von Maßnahmen der Verkehrsplanung geführt“,
betonen sie mit Bedauern und ergänzen: „Vielleicht hätten wir ja sogar Fördermittel
für diesen Zweck bekommen.“

Letzter Wahlkampfstand vor der morgigen Wahl in der Wittener Innenstadt!

Heute waren wir nochmal mit voller Energie für euch da – und mit Axel Echeverria haben wir genau den richtigen Kandidaten an unserer Seite!
Axel hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er sich mit Herz und Verstand für Witten, seinen gesamten Wahlkreis und alle Bürger*Innen einsetzt. Seine Erfahrung und sein Engagement machen den Unterschied!
Daher morgen: Beide Stimmen für Axel und die SPD!
Als SPD Ortsverein Rüdinghausen/Schnee unterstützen wir Axel Echeverria aus voller Überzeugung! Axel steht für eine Politik, die nah bei den Menschen ist und ihre Sorgen ernst nimmt. Er kennt die Herausforderungen in unserem Wahlkreis aus eigener Erfahrung und setzt sich mit ganzer Kraft dafür ein, dass Witten und unsere Region weiter vorankommen.
Für uns als Sozialdemokraten stehen Solidarität, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit an erster Stelle. Axel kämpft dafür, dass Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt und dass alle Menschen ein gutes und sicheres Leben führen können – unabhängig von Herkunft oder sozialem Status.
Ob es um die Stärkung der lokalen Wirtschaft, den Ausbau von Bildungsangeboten oder die Förderung sozialer Gerechtigkeit geht – Axel hat stets ein offenes Ohr und packt die Themen an, die den Menschen auf den Nägeln brennen. Er setzt sich dafür ein, dass Arbeit fair bezahlt wird und bezahlbarer Wohnraum in Witten kein leeres Versprechen bleibt.
Wir schätzen seinen unermüdlichen Einsatz und seine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und gemeinsame Lösungen zu finden. Deshalb stehen wir hinter ihm und setzen auf eine starke Stimme für Rüdinghausen, Schnee und ganz Witten. Mit Axel Echeverria haben wir jemanden, der Verantwortung übernimmt und mit Herz und Verstand Politik gestaltet. Gemeinsam kämpfen wir für eine gerechte und solidarische Zukunft!
Gemeinsam gestalten wir die Zukunft von Witten – sozial, gerecht und zukunftsorientiert!
#SPD #Witten #AxelEcheverria #WahlkampfEndspurt #ZukunftGestalten #BeideStimmenSPD

Abschlusskundgebung mit Olaf Scholz in Dortmund – Starker Schlussspurt für die SPD!
Traditionell fand die Abschlusskundgebung der SPD in Dortmund statt – in der Herzkammer der Sozialdemokratie. Mit dabei waren hochkarätige Gäste wie Bundeskanzler Olaf Scholz, die SPD-Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken, der SPD-Generalsekretär Matthias Miersch, Verteidigungsminister Boris Pistorius, Entwicklungsministerin Svenja Schulze und viele weitere prominente Stimmen aus Politik und Gesellschaft.

In den Reden wurde klar, wofür die SPD steht:
✅ Stabile Renten und sichere Zukunftsperspektiven
✅ Mehr Tariftreue und gerechte Arbeitsbedingungen
✅ Unnötige Eskalationen vermeiden – national und international
✅ Reform der Schuldenbremse für mehr Handlungsspielraum
✅ Stärkung der transatlantischen Beziehungen
✅ Lebenslanges Lernen für alle ermöglichen
✅ Pflegedeckel für Angehörige – Entlastung für Familien
✅ Stärkung der Kultur durch angepasste Spielpläne und Ausbau der Künstlersozialkasse
Mit klaren Positionen und dem Blick nach vorne setzt sich die SPD für eine gerechte und solidarische Zukunft ein!
Morgen ist Wahltag – beide Stimmen für die SPD!
Gemeinsam für ein starkes und soziales Nordrhein-Westfalen!
#SPD #OlafScholz #WahlkampfEndspurt #ZukunftGestalten #SozialeGerechtigkeit #NRW #BeideStimmenSPD

Gemeinsam statt Einsam!
Erfolgreiche Veranstaltung „Gemeinsam gegen Einsam“ in Witten – 60 Gäste diskutieren innovative Lösungsansätze
Witten, Februar 2025 – Am 11.02.2025 fand im evangelischen Gemeindehaus Rüdinghausen die Veranstaltung „Gemeinsam gegen Einsam“ statt – ein Abend, der rund 60 Gäste anzog und in zwei Stunden zahlreiche Einblicke in die Thematik der Einsamkeit vermittelte. Organisiert wurde die Podiumsdiskussion von der SPD-Ortsverein Rüdinghausen/Schnee, die SPD-Ortsvereine Ardey-Borbach und Stockum, sowie der evangelischen Kirchengemeinde Rüdinghausen.
Ein intensiver Austausch zu einem brisanten Thema
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Einsamkeit in unserer Gesellschaft. Robert Beckmann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Rüdinghausen/Schnee und Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde, eröffnete den Abend mit den Worten:
"Lasst uns diesen Abend nutzen, um zuzuhören, zu diskutieren und vor allem gemeinsam nach Lösungen zu suchen – denn Einsamkeit geht uns alle an." Er verwies dabei auch auf die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Vergangenheit, unter anderem bei der Diskussionsveranstaltung mit Helge Lindh, MdB unter dem Titel „Demokratie in Gefahr! Wie stark ist die Rechte“, die wichtige Impulse für den gesellschaftlichen Dialog setzte.
Verschiedene Perspektiven – viele Impulse
Die Podiumsdiskussion bot ein facettenreiches Bild der Thematik, das von Experten aus unterschiedlichen Bereichen beleuchtet wurde:
- Rolf Kappel von der Caritas erläuterte, wie sich die Einsamkeit in Witten manifestiert und welche Handlungsansätze es gibt. Er berichtete von unterschiedlichen Projekten, die in Witten bereits umgesetzt, wie beispielsweise Café Credo. Er betonte:
„Es wird immer wieder vermittelt, dass wir nicht mehr in einer funktionierenden Gesellschaft leben. So etwas zerstört aber unsere Gemeinschaft. Gegen Einsamkeit kann man vorgehen: Räume finden und öffnen, wie beispielsweise Büchereien und Kirchenräume nutzen. Seniorenbüros müssen dezentral arbeiten und die erarbeiteten Sozialsysteme müssen verteidigt werden. Jeder muss mitanpacken und etwas tun, auch intergenerationell.“
- Pfarrerin Birgit Steinhauer brachte praxisnahe Erfahrungen aus ihrer Arbeit im Trauerarbeitszentrum „gezeiten“ ein. Sie machte deutlich:
„Man muss üben aus sich herauszugehen. Ansonsten können Angebote nicht angenommen werden.“ Zudem forderte sie: „Mehr Begegnungsorte schaffen, Bänke und Grün müssen das Erlebnis in unseren Stadtteilen und in der Innenstadt spürbar machen und Witten muss freundlicher werden.“
- Der Bürgermeisterkandidat der SPD, Dirk Leistner, hob die Bedeutung der Sichtbarmachung der Problematik hervor und sagte:
„Sichtbarkeit und Benennung von Einsamkeit sind notwendig.“
- Tim Koch aus der Wittener SPD-Fraktion unterstrich den politischen Aspekt:
„Als SPD setzen wir uns die solidarische Gesellschaft ein, die nicht nur Ellbogen gegen Ellbogen ist. Menschen müssen gemeinsam wieder zu sich und ihren Bezugsgruppen finden. Dafür benötigen wir mehr Geld im System.“
Die Diskussion wurde souverän von Christoph Wegener moderiert, der den Abend mit klarem Blick für die verschiedenen Facetten des Themas leitete.
Ein starker Schlussimpuls
Den Abschluss des Abends lieferte Christine Rose, Ortsvereinsvorsitzende des SPD-Ortsvereins Stockum. Sie fasste zusammen und bekräftigte: "Wir werden die Ergebnisse in die politische Arbeit auf Wittener Kommunalebene umsetzen."
Ein Schritt in die Zukunft
Der Abend „Gemeinsam gegen Einsam“ war ein voller Erfolg und zeigte, wie durch den interdisziplinären Dialog und das Zusammenwirken verschiedener Akteure neue Perspektiven für den gesellschaftlichen Umgang mit Einsamkeit entstehen können. Die engagierten Beiträge und die lebhafte Diskussion haben erneut unterstrichen, dass es an der Zeit ist, das Thema Einsamkeit nicht nur als individuelles Schicksal zu betrachten, sondern als gesamtgesellschaftliche Herausforderung anzugehen.

Veranstaltung zum Thema Einsamkeit: "Gemeinsam statt Einsam"
Einsamkeit betrifft immer mehr Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Lebenssituation.
Die Isolation kann schwerwiegende Auswirkungen auf die seelische und körperliche Gesundheit haben und ist längst nicht mehr nur ein Thema für Einzelne, sondern für uns alle.
Doch wie können wir Einsamkeit in unserer Stadt begegnen? Wie schaffen wir Räume, in denen Menschen einander begegnen und miteinander in Kontakt treten können?
Am Dienstag, den 11. Februar, um 18:30 Uhr laden wir herzlich ins Ev. Gemeindehaus Rüdinghausen (Brunebecker Str. 18, 58454 Witten) ein, um gemeinsam über dieses Thema zu sprechen, Erfahrungen zu teilen und Lösungen zu entwickeln.
Wer wird dabei sein?
Wir freuen uns, folgende Gäste begrüßen zu dürfen:
Rolf Kappel (Caritas) – berichtet aus seiner Erfahrung in der sozialen Arbeit und wie Menschen wieder Anschluss finden können.
Tim Koch (SPD Ratsfraktion Witten) – spricht über Maßnahmen und Ergebnisse der Enquete-Kommission "Einsamkeit"
**Pfr'in Birgit Steinhauer (Trauerarbeit Zentrum „gezeiten“) **– beleuchtet, wie Trauer und Einsamkeit oft Hand in Hand gehen und wie wir in schwierigen Zeiten füreinander da sein können.
Moderation: Christoph Wegener

Gemeinsam wollen wir:
die Ursachen und Auswirkungen von Einsamkeit besser verstehen,
persönliche Perspektiven und Erfahrungen teilen,
konkrete Ideen entwickeln, wie wir als Gemeinschaft Einsamkeit vorbeugen können.
Wann und Wo?
Dienstag, 11. Februar 2025
Beginn: 18:30 Uhr
Ev. Gemeindehaus Rüdinghausen, Brunebecker Str. 18, 58454 Witten
Wer sind die Veranstalter?
Die Veranstaltung wird organisiert von der Ev. Kirchengemeinde Rüdinghausen in Zusammenarbeit mit den SPD-Ortsvereinen Rüdinghausen/Schnee, Ardey/Borbach und Stockum.
Wir laden herzlich ein, Teil dieser wichtigen Diskussion zu sein. Bringen Sie Ihre Gedanken, Ideen und Fragen mit, denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen!
Lassen Sie uns zeigen: Gemeinsam statt einsam!
Wir freuen uns auf Sie und Euch!

