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SPD Rüdinghausen-Schnee.

TOP 6b: Das umgebaute Thelen-Gebäude :

Informationen zu häufig gestellten Fragen über die neuangekommenen Menschen in Rüdinghausen

Stand April 2016

INFORMATIONEN ÜBER DAS NEUE THELEN-GELÄNDE:

 

Wer kommt, und wie lange werden die Menschen dort wohnen?

  • Ab Anfang Juni werden bis zu 750 Menschen eine Unterkunft in dem angemieteten Thelen-Gebäude in der Brauckstraße finden.
  • Das Gebäude wird für drei Jahre angemietet. Bei Bedarf gibt es eine Verlängerungsmöglichkeit um zwei weitere Jahre.
  • Ca. 3 bis 6 Monate dauert es bei der jetzigen Wohnungsmarktsituation im Durchschnitt, bis die Menschen ihre provisorischen Unterkünfte wieder verlassen können.

 

Welche Einrichtungen gibt es in der Immobilie?

  • Geplant sind Wohnräume, Sanitäranlagen, Sozialräume und Freiflächen.
  • Die Stadt wird einen IntegrationPoint einrichten. Hier werden Integrationscoach, Leistungssachbearbeitung und Arbeitsagentur gebündelt. Zu diesem Zweck wird neues Personal eingestellt, damit es keine Einbußen beim restlichen Service und den Bestandskunden gibt.
  • Eine Außenstelle des HelpKioks e.V. wird inklusive Spendenkammer eingerichtet, um die neuen Rüdinghausener*_Innen ehrenamtlich zu unterstützen. Zudem werden dort Lernsoftware für Computer und Sprachprogramme sowie kostenloses W-Lan durch den Wittener Freifunk angeboten.
  • Es wird ein Multifunktionsgebäude für Sprachunterricht eingerichtet, um die Sprachbarriere zu überwinden.
  • Für die Kinder wird auf den verfügbaren Freiflächen ein Spielplatz errichtet.

 

Leiden die ankommenden Menschen an Krankheiten und besteht Risiko für die bisherigen Einwohner?

  • Bevor die Menschen, die aus Angst um ihr Leben aus ihren Heimatländern fliehen mussten, nach Rüdinghausen kommen, werden sie medizinisch von Ärzten auf Krankheiten, Viren und Bakterien etc. untersucht. Anschließend werden sie geröntgt, um Tuberkulose auszuschließen.  Im nächsten Schritt erhalten sie Impfungen, um vor Krankheiten geschützt zu sein.
  • Es werden also keine Menschen mit ansteckenden Krankheiten nach Rüdinghausen gebracht, und es besteht keine Gefahr für Rüdinghausen und Annen!
  • Betreuer kümmern sich um die psychischen Folgen der Flucht und der Strapazen der langen Reise. Bei Menschen, die ihre Heimat gezwungenermaßen verlassen mussten, gibt es verständlicherweise Probleme mit Heimweh.

 

Was passiert mit den Kindern?

  • Die Kinder werden auf Vorschulen, Grundschulen und weiterführende Schulen im gesamten Stadtgebiet verteilt. So wird keine Schule alleine gelassen und die Chancen für eine gelungene Integration verbessern sich. Die Lernerfolge aller Kinder sind gesichert.
  • Jugendliche, die unbegleitet in Witten ankommen, werden nicht in der Brauckstraße, sondern in anderen Jugendhilfeeinrichtungen, leben.

 

Wie kommen die neuen Wittener bei uns an?

  • Es gibt drei Schritte des Ankommens:
  1. Melderechtliche Anmeldung in der Bürgerberatung
  2. Statusrechtliche Anmeldung in der Ausländerabteilung des Ordnungsamtes
  3. Zuweisung der Wohnung
  • Zudem gibt es in den ersten Tagen eine Unterstützung durch Sozialarbeiter der Stadt, um kulturelle Werte zu vermitteln, den Kulturschock zu lindern und über die hiesigen Gepflogenheiten zu informieren - von der Mülltrennung bis zur GEZ.

 

Wie steht es mit der Sicherheit der Unterkunftsbewohner und mit der öffentlichen Sicherheit?

  • In dem Gebäude an der Brauckstraße wird es rund um die Uhr einen Sicherheitsdienst geben, der ausgebildete Sicherheitsfachkräfte beschäftigt.
  • Eine Brandmeldeanlage und markierte Fluchtwege fördern die Sicherheit im Falle eines Feuers.
  • Vor Ort gibt es eine zusätzliche soziale Betreuung, die für Frieden unter den Bewohnern sorgt.
  • Aus der Erfahrung mit anderen Unterkünften in der Umgebung lässt sich ableiten, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit besteht.
  • Die Polizei wird neben einer Bürgersprechstunde für Bewohner des Gebäudes und alle weiteren Bürger auch zivile und uniformierte Streifendienste einrichten.
  • Es gab bisher keine Vorfälle von Gewalt gegen andere Bürger, weder körperlicher noch sexualisierter Art.
  • Die Neubürger*_innen erzählen, dass sie in Ruhe in Witten ankommen und sich ein ruhiges Leben aufbauen wollen. Ihr Ziel ist es, Gewalt, Hass und Verfolgung hinter sich zu lassen.

 

Diese Informationen sind eine Zusammenfassung der Veranstaltungen der SPD-Fraktion-Vor-Ort und der städtischen Anwohner-Informationsveranstaltung am 2. April im Saalbau, sowie der Pressemitteilung der Verwaltung. Die ausführliche Pressemitteilung über die städtische Veranstaltung ist auf der Homepage der Stadt Witten unter folgendem Link zu finden:

http://www.witten.de/willkommen-in-witten/startseite/news-einzelansicht/news/stadt-informiert-ueber-fluechtlingsunterkunft-in-ruedinghausen/

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